Schon einige Zeit beschäftigen wir uns mit der Marke BWS. Für unseren Trip auf die Kapverden waren unsere Gepäckgrenzen voll ausgelastet und einiges an Kites und KiteSURFboard dabei. Mit am Start waren das Vader 5.3, Evo 5.3, BWS Stallion V2 in 5.4 und 5.2 sowie das Stallion Overhead in 5.6.

Die Bedingungen konnten kaum besser sein. Jeden Tag Wind für 9er und 7er Kites. Am Kitebeach waren die Wellen meistens bis Kopfhoch und sind oft auch sauber gelaufen. Zwei Tage in Curral Joul, wo die Wellen 2-4m Hohl über ein Riff brechen haben uns den Urlaub versüßt.

 

Das Stallion V2 hat uns von der ersten Sekunde an richtig gut gefallen! Man springt drauf, fährt los und fühlt sich sofort zu Hause! Zuerst kommen die Vergleiche zum Vanguard, es sieht ähnlich aus, dann dreht es wie das Vader und dann stellt man fest, es hat seinen ganz eigenen Charakter. 

Das Stallion geht früh los und fährt dabei extrem ruhig durch das Kabbelwasser. Mit dem Thruster Finnen Setup zieht es Höhe wie kaum ein anderes Board und das ohne viel Kraftaufwand. Im Vergleich zu einem Vader liegt es etwas tiefer im Wasser. Der Topspeed kommt nicht ganz an das Vader ran. Mit dem Evo kann es sich allerdings gut messen. 

Wellenschub wird unmittelbar vom Stallion umgesetzt! Dabei kann man es sehr variabel an der Welle fahren, am wohlsten fühlt es sich direkt an der Welle. Die Turns lassen sich über den hinteren Fuß in allen Radien sehr gut und kontrolliert steuern, wobei es im Turn nochmal Fahrt aufnimmt! Beim Cutback haben wir dieses herrliche Shortboardgefühl empfunden. Wenn die Welle hoch und steil ist, man die Welle runterschießt, spitzeln die meisten Compact Shapes ein. Beim Stallion V2 muss man nicht so genau hinsehen und wir sind während des Urlaubs nie eingespitzelt.

 

Was uns besonders gefiel, waren die Sprungeigenschaften des Boards! Durch die Breite des Boards liegt es herrlich in der Luft. Den Absprung findet man sehr leicht. Man kann es easy „poppen“ oder sich über die Welle rausschießen - das Board klebt förmlich an den Füßen.

 

Wo kommt das Board an seine Grenzen? Bei schnellen und steilen Riffwellen lief das Board sehr kontrolliert down the line. Wer bei der Geschwindigkeit noch einen Cutback setzt, sollte jedensfalls Erfahrung haben.

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ALOHA Daniel